Regeln für Import Abo und Adressen
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Folgende Punkte sind beim Definieren von Muster-Adressen/-Abo und Import-Filtern unbedingt zu beachten:
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Ein Record kann max. 200 Felder enthalten
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Werden zu einer Muster-Adresse Merkmale oder Adressklassen hinterlegt, erhalten auch alle generierten Adressen diese Merkmale und Adressklassen. Ausnahme: das erste Merkmal (gemäss Merkmalart/Merkmal) wird aus dem Input überschrieben, sofern in der SYFI-Definition überhaupt vorhanden. PS: Adressklasse hat Merkmalart BRANCHE
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Werden zu einem Muster-Abo Kategorien hinterlegt, erhalten auch die generierten Abos diese Kategorien. Ausnahme: die erste Kategorie wird aus dem Input überschrieben, sofern in der SYFI-Definition überhaupt vorhanden.
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Aus dem Input kann ein Merkmal/Adressklasse (Adresse) bzw. Kategorie (Abo) nur erstellt werden, wenn auch die Muster-Adresse/Abo mind. einen entsprechenden Eintrag hat. Ist das Feld im Input leer, wird das erste Merkmal/Adressklasse bzw. Kategorie gelöscht.
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Leere Felder gemäss SYFI-Definition werden auch als leere Felder in die DB übernommen; in der SYFI-Definition können jedoch fixe Werte definiert werden, wenn notwendige Felder im angelieferten File fehlen. Daten aus Muster-Abo/Adresse werden nur verwendet, wenn im Importfilter (SYFI) das Feld nicht angesprochen wird. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, die Importfilter genau zu prüfen.
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Bei der Funktion Abo- und Adresse generieren, kann 'provisorisch' nicht funktionieren, da die Standard-Routine für 'Plausibilitätstest Abo' keine Adresse finden kann und somit ein Adressfehler resultiert. Kein Problem gibt es bei Import von Adressen oder Abo-Daten.
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Wird Beziehungsnr neu zugeteilt mit Uebersetzung (Zuteilung Beznr = gemäss Input übersetzen), dann sind folgende Felder in SYFI speziell zu markieren:
Bei Adress-Daten-Import
Feld bisherige Adress-Nr --> in Editcode IMPORTNRSET setzen; somit wird eine Uebersetzung angelegt unter der angegebenen Adress-ID
In Objektdaten-Import
Feld Adress-Nr (bisherige) --> in Editcode IMPORTNRGET setzen (Nummer aus Uebersetzungstabelle holen); wird dieses Schlüsselwort nicht gesetzt, geht das Importprogramm davon aus, dass eine gültige Beznr geliefert wird. -
Steuerung Objekt/Teilausgabe/Versandart und Leitweg: Dies kann in Importfile wahlweise fix gesetzt werden oder aber auch durch das System berechnet werden (sofern dies eingerichtet wurde). Dasselbe gilt auch, wenn eines dieser Felder als Platzhalter definiert ist. Soll die Ausgabe-Instruktion berechnet werden, muss beim entsprechenden Feld (anstelle eines Wertes) das Wort 'ZUST' eingetragen werden:
Objekt (artnr) = ZUST --> Berechnen Objekt und Teilausgabe (nur wenn SYSW abo-objektgruppe, 1. Stelle Wert 2 = 'O') Teilausgabe = ZUST --> Berechnen Teilausgabe Versandart = ZUST --> Berechnen Versandart und Leitweg Leitweg = ZUST --> Berechnen Versandart und Leitweg (es genügt wenn bei Versandart ZUST gesetzt ist). -
Unregelmässige Zustellung im Abo (nicht alle Wochentage dieselbe Zustellung bei 2- oder mehrmals pro Woche erscheinenden Objekten)
Sollen Abos mit unregelmässiger Zustellung importiert werden, kann dies auf folgende Weise erfolgen
Variante 1
Musterabo enthält schon richtige Werte und wird aus Inputfile-Definition nicht mehr überschrieben
Variante 2
Musterabo hat regel- oder unregelmässige Zustellung und wird aus Inputfile-Definitionen überschrieben: In diesem Fall wird wie folgt vorgegangen:
- Daten aus Musterabo werden auf jeden Wochentag eingesetzt
- Aenderungen aus lbeznr, vart, leitweg, menge und anzplak werden in alle in Musterabo vorhandenen Wochentage übernommen (Felder für regelmässige Zustellung.)
- Aenderungen aus Feldern lbeznr-n, vart-n, leitweg-n, menge-n und anzplak-n werden im entsprechenden Wochentag eingesetzt, unabhängig ob das Musterabo an diesem Tag eine Zustellung hatte (n = Wochentag, beginnend mit 1=Montag). Soll an einem Wochentag keine Zustellung erfolgen, sind die entsprechenden Felder auf Initialwert zu setzen (andernfalls bleibt Wert aus Musterabo).
- Allfällig vom Programm erstellte Files (Netto-, Doubletten- und/oder überzählige Records) haben immer 200 Felder, d.h. am Schluss werden leere Felder eingefügt